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Hinweis: Die Weiterverfolgung des anschließend beschriebe-nen Projekts wurde durch die Grafrather Wählerschaft im Bürgerentscheid am 1.12.2013 gestoppt. Der Gemeinderat ist damit aufgefordert, eine bessere Lösung mit geringerem Umgriff zu suchen.

Siehe hierzu auch: Bürgerbegehren und -entscheid 2013!

 

Das Vorhaben der Real Treuhand GmbH (RT) in 2012

Das Vorhaben der RT (für das Planbild klicken Sie hier) verfolgt die gleiche Konzeption weiter, welche CSU und FWE im Jahr 2009 in's Spiel gebracht haben und damit scheiterten (siehe Konzept CSU/FWE):

Auf ca. 40% mehr Baufläche, als für das Projekt des "Forum Klosterhof" benötigt wurden, soll nun ungefähr die gleiche Gesamtwohnfläche wie damals entstehen. Die Bebauung wird zwar ein bis zwei Meter weniger weit nach Süden gehen. Dafür erstreckt sie sich im Osten - südlich der Wohngrund-stücke an der Adalmuntstraße - 120 Meter weiter bis zum Graben am Schmid-Wirt-Weg hin.

Die mit der größeren Flächenausweisung verfolgte Absicht, eine weniger dichte Bebauung zu behaupten, ist jedoch eine Trickserei zur Täuschung: Bei der "Dichte"-Darstellung zählt der Planer nämlich nur die Flächen der Vollgeschosse, die Wohnflächen in ausgebauten Dächern nicht. Und auch die Garagen bleiben außer Ansatz - obwohl sie das Siedlungsbild und die empfindbare Baudichte wesentlich mitbestimmen. 

Der freche Griff in's landschaftliche Umfeld erfolgt nämlich auch für eine Vielzahl von oberirdisch angelegten Garagen, Carports und nicht überdachten Autoabstell- und Parkplätzen. Und warum?  Eine flurflächenschonende Tiefgarage unter den Ein- und Mehrfamilienhäusern für die Autos der künftigen Nutzer ist nicht vorgesehen. "Häuser mit Gemeinschafts-einrichtungen können schlechter verkauft werden", sagte der Architekt der Gemeinde. Er ist gleichzeitig Bevollmächtigter des Investors und Verkäufers: Der RT.

Das zeigt: Gemeindeinteressen stehen nicht im Vordergrund, der Kommerz versucht, die kommunale Planungshoheit zu überlagern. Das Erfordernis für ökologisches, sozialdienliches und - z.B. auch - altengerechtes Bauen wird von der "Wirtschaft" ignoriert. Schuldig machen sich aber auch Entscheidungsträger, die sich dem allzu bereitwillig beugen.
Klicken Sie auf
Zusammenstellung der Kritikansätze wenn Sie sich dafür interessieren!

Kann man etwas dagegen tun?

Ja. Alle Bürger haben das Recht und die Möglichkeit, an der Planung mitzuwirken. Im Rahmen der gesetzlich vorgeschriebenen Beteiligung der Öffentlichkeit kann Jedermann, können also auch Sie Einwändungen gegen die Planung vorbringen. Die Pläne und Erläuterungsberichte bzw. Begründungen liegen bis 16. Mai 2012 im Rathaus aus.

(Ein Muster für Ihre Beteiligung können Sie einsehen und aus dem Internet laden. Klicken Sie auf Einspruchsmuster, wenn Sie dieses einsehen oder runterladen wollen. Wir stellen Ihnen auch gern einen Ausdruck zur Verfügung. Wenden Sie sich dazu an eine Kontaktpersonen bei den Bürgern für Grafrath.)

    Was enthält der Plan für das Vorhaben der RT?    

w Mehr als 23.000 Quadratmeter neu
    ausgewiesenes Bauland südlich und
    östlich des ehemaligen Klosterwirts (bis
    hin zum ehemaligen Schmidwirt hin)
    Darauf:
w 10.000 qm Wohnfläche (ohne Dachausbau ca.
   8.000 qm) in ca.
w 60 Wohnungen mit i.M. mehr als 170 qm
    Wohnfläche in:
w 3 dreigeschossigen Gebäuden mit je
    sechs Wohnungen, darunter eine (kleine)     Tiefgarage,
w 3 zweigeschossigen Vierspänner-Reihen-    häusern,
w 6 zweigeschossigen Doppelhäusern und
w 15 zweigeschossigen Einfamilienhäusern.
    Außerdem:
w 26 Garagen, 24 Carports und
    65 Stell- und Parkplätze.

      

Wonach sucht man in dem Plan vergeblich?   

Nach Zurückhaltung im Umgang mit Landschaftsflächen!

Nach einer menschlichen, offenen, ländlichen Struktur der Ortserweiterung.

 

Der Plan enthält auch keine Angaben für

  • die künftige Nutzung des Wirtsgebäudes

  • Gast- und Veranstaltungsräume (im denkmalge-schützten Stadl mit dem böhmischen Gewölbe),

  • eine Pilgerherberge und einen Ladenbetrieb (Klosterladen),

  • Gebäude mit Wohnungen für alte Menschen (Wohnen mit Service, Wohnen in Alten-WG),

  • Häuser mit generationsübergreifender Nutzung (Jung und Alt getrennt wohnend, aber in einem Haus), 

  • Einrichtungen zur Kinderbetreuung.

 

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